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	<title>gateone – connecting companies - Kooperationsmarketing &#187; Soziale Netze</title>
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	<description>Agentur für Kooperationsmarketing</description>
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		<title>Social Media Top-Marketing-Priorität 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 18:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uebelhör</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ausgaben für Werbung in Social Media Networks ist stetig am steigen und wird in Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen. Forester hat in einer Studie gezeigt, dass bis zum Jahr 2014 das Social-Media-Advertising-Volumen um 34% steigen wird, mehr noch als Volumen für Mobile Marketing.

Damit sollten Social Media Netzwerke 2010 mit absoluter Priorität im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausgaben für Werbung in Social Media Networks ist stetig am steigen und wird in Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen. Forester hat in einer Studie gezeigt, dass bis zum Jahr 2014 das Social-Media-Advertising-Volumen um 34% steigen wird, mehr noch als Volumen für Mobile Marketing.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2010/01/sm-marketing.jpg"><img class="size-full wp-image-224 aligncenter" title="sm-marketing" src="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2010/01/sm-marketing.jpg" alt="sm-marketing" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Damit sollten Social Media Netzwerke 2010 mit absoluter Priorität im Marketing-Mix behandelt werden! Eine <a href="http://www.emarketer.com/Article.aspx?R=1007479" target="_blank">heute veröffentlichte Studie</a> von eMarketer zeigt, dass 45,4% die sozialen Netze als &#8220;Top Priorität&#8221; einstufen, weitere 42,2% immerhin noch als &#8220;wichtig&#8221;:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2010/01/marketing-priorities.gif"><img class="size-full wp-image-225 aligncenter" title="marketing-priorities" src="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2010/01/marketing-priorities.gif" alt="marketing-priorities" width="324" height="253" /></a></p>
<p>Gleichzeitig berichtet eMarketer, dass es auch zu einer deutlichen Verschiebung bei den Bewertungsmetriken in der zweiten Hälfte 2009 gekommen ist, ein Trend, den gateone schon seit einigen Jahren vorhersieht: die bisher gerne für den Onlineerfolg bzw. -misserfolg herangezogenen <em>Page Impressions</em> weichen immer deutlicher der <em>Zeit, die User auf einer Seite verbringen</em>.</p>
<p>Insbesondere Social Media Networks machen letztendlich das klassische Model der PIs so oder so obsolet. Dies ist <img class="alignright size-full wp-image-226" title="facebook-iphone" src="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2010/01/facebook-iphone.jpg" alt="facebook-iphone" width="164" height="300" />insbesondere bei Twitter von Bedeutung, da die Mehrzahl seiner User erst gar nicht über die Website <a href="http://Twitter.com" target="_blank">Twitter.com</a>, sondern vielmehr über spezialisierte Twitter-Software auf den Dienst zugreifen.</p>
<p>Durch die wachsende Bedeutung mobiler Zugangswege (allen voran das iPhone, wir wagen an dieser Stelle erst gar nicht erst das kommende Apple Tablet zu denken!) werden insgesamt auch gänzlich neue Messmetriken entwickelt werden müssen: Beispiele sind unter anderem Facebook, Twitter, Gowalla, Foursquare, aka-aki sowie viele andere Social Networks, die insbesondere bei Touch-basierten Zugangsgeräten auf eine spezialisierte Software für den Zugriff setzen und nicht auf einen echten Webzugriff.</p>
<p>In unseren eigenen Promotions und Social-Network-Tools, die wir im vergangenen Jahr für unsere Kunden in den Bereichen Tourismus sowie Home-Entertainment entwickelt und durchgeführt haben, kann man ebenfalls erkennen, dass der Messwert &#8220;Zeit auf Site&#8221; oder aber &#8220;Zeit über API-Zugriff&#8221; (<em>also Nutzung über externe nicht-Web-Browser-Clients</em>) eine inzwischen sehr eindeutige Kennzahl für den <em>insgesamten</em> Erfolg der Promotions und Aktionen darstellt.</p>
<p>Schon vor Jahren hat gateone bei seinen Kunden in diesem Zusammenhang auch immer dafür plädiert, nicht die absolute Zahl an Teilnehmern / Newsletter-Abonnenten / Seitenbesuchern als das einzige und wahre Kriterium für Erfolg heran zu ziehen.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-227" title="kontakte" src="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2010/01/kontakte-150x150.jpg" alt="kontakte" width="150" height="150" /></p>
<p>Glücklicherweise erkennen wir inzwischen auch eine Abkehr vom &#8220;Internet-Größenwahn&#8221; der vergangenen Jahre: was nützen hunderttausende von Besuchern, wenn sie sich schon zwei Tage nach Besuch einer Website noch nicht mal mehr daran erinnern können, welche Marke hinter der Promotion gestanden hat.</p>
<p>Da ist es schon sinnvoller, man hat einer kleineren Zahl an <em>wirklich interessierten</em> Menschen die Marke und die gewünschte Information nahe gelegt und diese Menschen &#8211; unter anderem durch zur Verfügung stellen von Social Network Tools &#8211; zu &#8220;Freunden und Botschaftern&#8221; der Marke erhoben. &#8220;Word of Mouth&#8221;, on- wie offline, ist hierbei als ein sehr ernst zu nehmender Multiplikator für die finale Reichweiten-, und damit Erfolgsmessung von Aktionen anzusehen!</p>
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		<title>&#8220;Es gibt kein Zurück in die Zeit vor Facebook&#8221;</title>
		<link>http://www.gateone.de/2010/01/18/es-gibt-kein-zuruck-in-die-zeit-vor-facebook/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uebelhör</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Journalistin Kathrin Passig schreibt seit Jahren über das Internet. Sie veröffentlicht in Zeitungen, Büchern und im Web, etwa im Blog &#8220;Riesenmaschine&#8221;. Als Schriftstellerin wurde Passig bekannt, nachdem sie 2006 den Ingeborg- Bachmann-Preis gewann.
Katrin Passig in einem äußerst lesenswerten Interview mit tagesschau.de und was dran ist an der angeblichen &#8220;Ausstiegswelle&#8221; vieler bei den sozialen Netzen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Journalistin Kathrin Passig schreibt seit Jahren über das Internet. Sie veröffentlicht in Zeitungen, Büchern und im Web, etwa im Blog &#8220;Riesenmaschine&#8221;. Als Schriftstellerin wurde Passig bekannt, nachdem sie 2006 den Ingeborg- Bachmann-Preis gewann.</p>
<p>Katrin Passig in einem äußerst lesenswerten Interview mit tagesschau.de und was dran ist an der angeblichen &#8220;Ausstiegswelle&#8221; vieler bei den sozialen Netzen: <a href="http://www.tagesschau.de/inland/aussteiger100.html" target="_blank">http://www.tagesschau.de/inland/aussteiger100.html</a></p>
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		<title>Twitter: Maximum noch lange nicht erreicht</title>
		<link>http://www.gateone.de/2009/12/16/twitter-maximum-noch-lange-nicht-erreicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uebelhör</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder interessant, wie die Fachpresse sich auf Einzelmeldungen stürzt, diese aus dem Kontext nimmt und dann vollständig neu interpretiert. Die Rede ist von diversen Artikeln in deutschsprachigen Marketing-Fachblättern, die von &#8220;Peak bei Twitter längst überschritten&#8221; berichten.
Erstaunliches entdeckt, wer solchen Meldungen versucht auf den Grund zu gehen und dabei sehr sehr schnell auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder interessant, wie die Fachpresse sich auf Einzelmeldungen stürzt, diese aus dem Kontext nimmt und dann vollständig neu interpretiert. Die Rede ist von diversen Artikeln in deutschsprachigen Marketing-Fachblättern, die von &#8220;Peak bei Twitter längst überschritten&#8221; berichten.</p>
<p>Erstaunliches entdeckt, wer solchen Meldungen versucht auf den Grund zu gehen und dabei sehr sehr schnell auf englischsprachige Meldungen stößt, die in der Headline ganz ähnlich klingen, im Artikel dann aber eine andere Wendung nehmen.</p>
<p>In oben genanntem Beispiel ist das sehr schön zu beobachten. Alles begann mit einem <a href="http://www.techcrunch.com/2009/10/10/viral-video-alert-miley-cyrus-raps-about-reasons-for-quitting-twitter/" target="_blank">Artikel auf TechCrunch</a> im Oktober über Hannah Montana Star <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miley_Cyrus" target="_blank">Miley Cyrus</a>, die in einem etwas flachen Rap-Song Ihre Gründe &#8220;erklärt&#8221;, warum sie Twitter nicht mehr nutzt. Hier ist Miley Cyrus:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2tSOTQPUQoU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/2tSOTQPUQoU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dies löste gleich einiges an <a href="http://www.techcrunch.com/2009/10/08/if-teens-don’t-use-twitter-then-why-do-i-have-to-read-about-miley-cyrus/" target="_blank">Turbulenzen</a> aus, denn: wenn schon die Teens nicht Twittern, wer soll es denn dann tun?!</p>
<p>Dem &#8220;zu Hilfe&#8221; kam dann auch noch ein <a href="http://media.ft.com/cms/c3852b2e-6f9a-11de-bfc5-00144feabdc0.pdf" target="_blank">Report von Morgan Stanley</a>, dass &#8220;Teenager Twitter nicht verwenden&#8221;. Doch bevor Sie sich die Mühe machen, das oben verlinkte PDF herunter zu laden und zu lesen, lassen Sie mich Ihnen verraten, dass diese &#8220;Studie&#8221; auf die Befragung <strong>eines einzigen</strong> 15-jährigen Praktikanten bei Morgan Stanley namens Matthew Robson zurück geht. Wenigstens räumt Morgan Stanley ein, dass ihre &#8220;Studie&#8221; nicht unbedingt repräsentativ ist.</p>
<p>In der Tat jedoch ist Twitter insbesondere bei der Zielgruppe 25 bis 54 am aller stärksten, wie eine definitiv repräsentativere <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/teens-dont-tweet-twitters-growth-not-fueled-by-youth/" target="_blank">Umfrage von Nielsen</a> ergab:</p>
<p><a href="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2009/12/twitter_by_age.png"><img class="alignnone size-full wp-image-190" title="twitter_by_age" src="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2009/12/twitter_by_age.png" alt="twitter_by_age" width="525" height="366" /></a></p>
<p>Doch auch mit diesen Zahlen sollte man vorsichtig umgehen. Im &#8220;Kleingedruckten&#8221; der Studie findet man dann den Hinweis, dass es sich bei diesen Zahlen um die &#8220;Startseite&#8221; von Twitter handelt. Das Problem dabei ist: man betritt Twitter nicht unbedingt über www.twitter.com, sondern eher über die eigene Profilseite, die über das URL-Schema twitter.com/<strong>benutzername</strong> zu erreichen ist. Somit sind also genaue Zahlen für Altersverteilung und Wachstum nicht unbedingt über eine Messung der Startseite zu erzielen. Allerdings ergibt obige Darstellung der Nielsen-Studie dennoch einen guten ersten Eindruck über wer so auf Twitter alles ist!</p>
<p>Bemerkenswert finden wir dabei jene 20% der über 55-jährigen, und in der Tat können wir dieses auch an unseren eigenen Aktionen und Promotions belegen, die unter anderem mittels Twitter und anderen Social Media Sites gestützt werden.</p>
<p>Ein weiterer Faktor und &#8220;Auslöser&#8221; für die Nachricht, Twitter haben seinen Zenit überschritten, ist sicher auch eine andere Veröffentlichung, die kurz nach dem Miley-Cyrus-Rap-Song im englischsprachigen Raum veröffentlicht wurde. Auch hier versuchte man zu belegen, dass Twitter sich ja eigentlich schon längst in einer Stagnationsphase befinde.</p>
<p>Grundlage des Artikels ist eine Analyse der Suchanfragen nach &#8220;Twitter&#8221; auf <a href="http://www.google.com/insights/search" target="_blank">Google Insights for Search</a>, eine Weiterentwicklung von <a href="http://www.google.com/trends" target="_blank">Google Trends</a>. Sieht man sich die Zahlen an, scheint es tatsächlich so, als ob &#8220;Twitter stagniere&#8221;:</p>
<p><script src="http://www.gmodules.com/ig/ifr?url=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Fig%2Fmodules%2Fgoogle_insightsforsearch_interestovertime_searchterms.xml&amp;up__property=empty&amp;up__search_terms=Twitter&amp;up__location=empty&amp;up__category=0&amp;up__time_range=12-m&amp;up__compare_to_category=false&amp;synd=ig&amp;w=525&amp;h=350&amp;lang=de&amp;title=Google+Insights+for+Search&amp;border=%23ffffff%7C3px%2C1px+solid+%23999999&amp;output=js" type="text/javascript"></script></p>
<p>Doch tut es das wirklich? Ist es nicht vielmehr so, dass Google Insights for Search, wie der neue Name schon sagt, wirklich nur die &#8220;Sucheanfragen&#8221; auswerten kann und nicht die generelle Popularität eines Dienstes oder eine Sache? Somit erscheint die &#8220;Stagnation&#8221; natürlich in einem etwas anderen Licht. Von Januar bis Juli 2009 noch stiegen die Suchen nach Twitter: die Medien berichteten immer mehr über den Microblogging-Dienst, inzwischen jedoch ist eine gewisse Sättigung des Themas erreicht und es gibt auch kaum mehr jemanden, der noch nie in seinem Leben von Twitter gehört hat. Das erklärt natürlich auch ein gewisses Abflauen bzw. eine Stagnation der Suchanfragen nach Twitter.</p>
<p>Um auf die oben genannte <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/teens-dont-tweet-twitters-growth-not-fueled-by-youth/" target="_blank">Nielsen-Studie</a> zurück zu kommen: das Wachstum von Twitter wird nicht durch Teenies und deren Idole angetrieben.</p>
<p>Ein Phänomen, das auch wir stets bei unseren Twitter-gestützten Promotions beobachten können: Twitter-Anwender sind hochgradig kommunikative Menschen, sowohl online als auch in der &#8220;echten Welt&#8221;. Und: es sind nicht die 16-jähren Teens sondern eher die 35-jährigen, beruflich erfolgreichen, überdurchschnittlich gebildeten Menschen, die an Twitter großen Gefallen finden. Das Wachstum in dieser Gruppe ist enorm hoch. Doch auch in der Gruppe über 55 sehen wir noch ein erhebliches Wachstum an neuen Twitter-Benutzern voraus. Diese Zielgruppe hat sich in den letzten beiden Jahren den Computer an sich und das Internet &#8220;erarbeitet&#8221;. Man möge hierzu nur einmal an einem beliebigen Wochentag nachmittags in den Apple Store in der Münchner Fußgängerzone gehen und sich sehr genau das Publikum der diversen Kurse für Bildbearbeitung oder Videoschnitt oder Musikproduktion ansehen: es sind dort vor allem die Generation der in den 1940er und 1950er Geborenen, die man dort antrifft und die mit großem Elan und viel Eifer nun ebenfalls das &#8220;digitale Zeitalter nachlernen&#8221;.</p>
<p>Twitter ist also bei weitem nicht am stagnieren, es wächst unaufhaltsam weiter und erobert neue Zielgruppen.</p>
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		<title>Second Lifes zweites Leben</title>
		<link>http://www.gateone.de/2009/11/27/second-lifes-zweites-leben/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uebelhör</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange totgeglaubte leben ja bekanntlich sehr sehr lange. So auch Second Life, die virtuellen 3D-Welt mit seiner nicht mehr ganz unerheblichen &#8220;Mikro&#8221;-Ökonomie von 1 Mrd. US$ Umsatz seiner Mitglieder auf bzw. in der Plattform.
In Marketing-Kreisen wurde Second Life in den vergangenen Jahren in alle Höhen gelobt, um dann aber vor allem getrieben durch polarisierende Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange totgeglaubte leben ja bekanntlich sehr sehr lange. So auch <a href="http://www.secondlife.com" target="_blank">Second Life</a>, die virtuellen 3D-Welt mit seiner nicht mehr ganz unerheblichen &#8220;Mikro&#8221;-Ökonomie von 1 Mrd. US$ Umsatz seiner Mitglieder auf bzw. in der Plattform.<span id="more-158"></span></p>
<p>In Marketing-Kreisen wurde Second Life in den vergangenen Jahren in alle Höhen gelobt, um dann aber vor allem getrieben durch polarisierende Artikel in der <a href="http://www.wuv.de/content/search?SearchText=second+life" target="_blank">Fachpresse</a> rasant abstürzen zu lassen. Doch während insbesondere im deutschsprachigen Raum Second Life für regelrecht Tod erklärt worden war, ging die Entwicklung auf der Plattform selbst rasant weiter. Das britische Beratungsunternehmen <a href="http://www.kzero.co.uk/" target="_blank">KZERO</a> berichtet, dass die Mitgliederzahlen von Second Life im zweiten Quartal 2009 um ganze 39% auf nun an die 579 Millionen Mitglieder gestiegen sind.</p>
<p>Second Life Residents, wie die virtuellen Bewohner auch genannt werden, haben auf der Plattform in einer an die echte Wirtschaft angekoppelten virtuellen Ökonomie mehr als 1 Milliarde US$ bei über 1 Milliarde Nutzungsstunden umgesetzt.</p>
<div id="attachment_160" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2009/11/Dell-press-briefing-in-Second-Life.png"><img class="size-medium wp-image-160" title="Dell press briefing in Second Life" src="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2009/11/Dell-press-briefing-in-Second-Life-300x201.png" alt="Pressekonferenz von Dell in Second Life" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Pressekonferenz von Dell in Second Life</p></div>
<p>Wir werden sehr häufig gefragt, was diese Menschen denn online auf Second Life so alles machen und woher sie die ganze Zeit nehmen. Nun, dazu ist zu sagen, dass Second Life insbesondere im deutschen Sprachraum bis heute unserer Meinung nach falsch verstanden wird. Es ist mit Second Life so ein wenig wie mit den Simpsons. Nur weil es eine Comic-Serie ist, muss sie noch lange nicht für Kinder sein. So auch in Second Life: ein äußerst wichtiger Bereich, insbesondere für den geschäftlichen Einsatz von Second Life, sind virtuelle Meetings. Denn durch die einfach zu programmierende 3D-Welt sind Unternehmen in der Lage, ihre Reisekosten für Schulungen und Meetings massiv zu reduzieren, in dem sie ihre Mitarbeiter virtuell konferieren lassen. (Siehe hierzu auch den Artikel &#8220;<a href="http://www.nevillehobson.com/2006/11/14/dell-means-business-in-second-life/?wpmp_tp=1" target="_blank">Dell means business in Second Life</a>&#8221; von Neville Hobson.)</p>
<p>Neben dem reinen Business-Einsatz, beispielsweise für Meetings, Pressekonferenzen und 3D-Produktpräsentationen verbringen viele Menschen jedoch auch ein Teil ihrer Freizeit in Second Life, in dem sie Konzerte besuchen, Freunde treffen, virtuelle Güter erstellen, verkaufen und kaufen, oder aber auch Fremdsprachen erlernen! Ein typischer Aufenthalt in Second Life dauert dabei bis zu 100 Minuten pro Besuch.</p>
<p>Doch warum scheint Second Life &#8211; insbesondere hierzulande &#8211; ein derartiger &#8220;Flop&#8221; für das Marketing zu sein? Die Antwort ist leicht zu geben. Zu Beginn des Second-Life-Hypes dachten viele Unternehmen, sie müssen auch mit von der Partie sein. Waren doch Unternehmen wie IBM, Dell, Coca-Cola schon längst online in Second Life. Man sah die wirklich hohen Benutzerzahlen sowie die Online-Zeit, die diese in Second Life verbrachten und man dachte: prima, da müssen wir auch sein, damit man uns dort findet!</p>
<p>Falsch gedacht. Second Life ist sozusagen unendlich groß. Die Chance, als Unternehmen direkt in Second Life gefunden zu werden, ist verschwindend gering. Aktuellen Berechnungen zugrunde umfasst Second Life in etwa eine Fläche von 2 Milliarden Quadratmetern! Genau wie im regulären Internet muss man sich also schon ein wenig mehr anstrengen. Der reine Verdacht: &#8220;wir gehen da jetzt mal rein und dann kommen die Millionen an Nutzern schon bei uns vorbei&#8221; ist also fast schon sträflich dumm. Doch genau das ist hierzulande passiert, las man die &#8220;Flopmeldungen&#8221; über Second Life in der Presse.</p>
<p>Damit ein Unternehmen auch aus Second Life Vorteile zeihen kann, ist eine Kopplung an das reguläre Internet sowie vor allem aber auch eine Nutzung von <em>bestehenden Kommunikationsmaßnahmen</em> unbedingt erforderlich.</p>
<div id="attachment_162" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2009/11/Display_W8802.jpg"><img class="size-medium wp-image-162" title="Display_W8802" src="http://www.gateone.de/wp-content/uploads/2009/11/Display_W8802-300x210.jpg" alt="Display_W8802" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Virtueller Showroom</p></div>
<p>Geradezu vorbildlich ist Sony Ericssons Engagement in der virtuellen Welt. Eintritt findet man über eine eigene Website, vor allem werden aber Kunden des Unternehmens via Newsletter in regelmäßigen Abständen zu Parties und Veranstaltungen online eingeladen. Gleichzeitig dient die Second Life Präsenz als virtueller Showroom und Veranstaltungsort für virtuelle Pressekonferenzen. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.sonyericsson-secondlife.com" target="_blank">http://www.sonyericsson-secondlife.com</a></p>
<p>Second Life ist also bei weitem nicht gestorben. Auch muss man beachten, dass Second Life von Anfang an umfangreiche Programmierschnittstellen in und aus der virtuellen Welt heraus angeboten hat. Eine Kombination mit Social Media Tools (Facebook, Twitter, etc.) sind also technologisch gesehen kein Problem. Somit kann das beste aus beiden Welten für erfolgreiche Marketing-Aktionen heute erfolgsbringend vermischt werden.</p>
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