preload preload preload preload preload preload
2 Kommentare | Dez 11, 2009

Mit Video-Content mehr erreichen

Mashable.com veröffentlichte in seinem Artikel “5 Tips for Using Video to Grow Your Business in 2010” interessantes rund um das Thema Web-Video und Video-Content. Anbei eine zusammenfassende Übersetzung des Artikels sowie unsere eigene Einschätzungen und Erfahrungen hierzu:

1. Den Internet-Auftritt aufpeppen

Der einfachste Schritt ist das Einbetten von Videos in eine Website. Das geht ganz einfach via YouTube, Alternativen dazu sind Vimeo oder Sorenson Media. Sobald die Videos auf der eigenen Site integriert sind sollten sie auch auf einfacher Art und Weise über einen “Share”-Button weitergereicht werden können, beispielsweise über Twitter, Facebook oder anderen viralen Kanälen. Auf Twitter verweisen übrigens bereits 8% aller Share-Links zu Videos auf YouTube.

gateone: Unsere Erfahrung zeigt, dass YouTube zwar die größte Video-Platform ist, dass aber Videos, die auf YouTube abgelegt wurden nicht zwangsweise häufiger gesehen werden als solche auf kleineren Video-Platformen oder gar auf eigenen Video-Servern! In der Tat empfehlen wir je nach Content Vimeo, da dieser Dienst unserer Auffassung nach mit die beste Video-Qualität liefert. Achtung jedoch bei Inhalten, die Sie zwar nutzen dürfen, deren Copyright sie selbst jedoch nicht haben. Sowohl auf YouTube als auch auf anderen öffentlichen Systemen können solche Inhalte – selbst mit den entsprechenden Genehmigungen der Rechteinhaber – sehr schnell zu Verstößen der Nutzungsbedingungen und damit zur Löschung solcher Inhalte führen. In diesen Fällen kann sich bereits ein eigener Video-Server lohnen. Die Kosten hierfür sind inzwischen auch massiv gefallen. Voraussetzung ist ein dezidierter Server (der bei einem monatlichen Mietpreis von um die 130 € liegt) sowie eine dazu passende Video-Software, die inklusive Installation zwischen 300 und 500 € sich bewegt. Günstiger geht es mit Open Source Video-Systemen, wie beispielsweise Kaltura.

2. Video für den Verkauf einsetzen

Wir (Anmerkung gateone: gemeint ist hier das Unternehmen Fuze Box) konnten feststellen, dass die Verkäufe auf Websites mit Produktvideos um 20% höher sind als auf solchen ohne Video-Content. Andere Online-Dienste haben ähnliche Erfahrungen gemacht: Jivox, eine Online-Werbevideo-Plattform, benutzte diese Video-Demo auf Ihrer Website und konnte daraufhin bis zu 25% mehr Neuregistrierungen verbuchen – das Registrierungsformular war unmittelbar auf der Seite mit dem Video-Demo integriert. Dienste wie Wistia erlauben darüber hinaus das Weitergeben von Videos an potentielle Kunden. Der Dienst ermöglicht damit ein Tracking, wie diese Kunden mit den Videos interagierten.

gateone: Videos müssen nicht unbedingt immer aufwändig gedreht werden. Oftmals reichen schon einfach zu produzierende Animationen oder aber Screen-Recordings aus, um einen Kunden von einem Produkt zu überzeugen.

3. Videos in der Online-Werbung einsetzen.

Online-Video-Werbung wird immer populärer, da sie effektiver den Verkauf fördern können. Eine Studie der Online Publishers Association zeigt, dass 52% aller Internet-Anwender, die einen Video-Banner sahen, unmittelbar darauf reagierten – zum Beispiel die Website des Anbieters besuchen (31%) oder Online nach weiteren Produktinformationen suchen (22%). Ganze 12% waren unmittelbar zu einem Kauf animiert – damit erzielen Video-Banner eine der höchsten Conversion-Raten überhaupt.

gateone: Neben tatsächlichen Video-Ads sind auch Werbeeinblendungen in Videos z.B. bei YouTube eine interessante Möglichkeit, Zielgruppen sehr genau definiert zu erreichen.

4. Helfen Sie Ihren Kunden, mehr aus Ihren Produkten zu machen

Die Stärken von Video liegen vor allem darin, dem potentiellen, aber auch dem bestehenden Kunden das Produkt tatsächlich zu zeigen, und nicht nur darüber zu reden. Video-Tutorials sind eingängiger und erlauben eine schnelle Auffassung selbst komplexer Produkte

5. Go Mobile

Stellen Sie sicher, dass Ihre Videos auf vielen unterschiedlichen Endgeräten gesehen werden können. Eine gute Daumenregel ist: wenn das Video es wert ist via Twitter weitergereicht zu werden, sollte das Video auch auf mobilen Endgeräten laufen können! 40% aller Twitter-User greifen auf den Dienst über mobile Endgeräte zu, wie eine Studie von Crowd Science aufzeigte. Es gibt inzwischen über 4,1 Milliarden Mobiltelefone weltweit – mindestens 10% davon sind Smartphones, die Videos abspielen können.

gateone: in der Tat können wir über alle von uns betreuten Websites eine massive Steigerung im Jahr 2009 von Zugriffen auf Websites über mobile Endgeräte verzeichnen. Ganz klar führt dabei das iPhone von Apple die Zahlen an! Es ist also nicht mehr nur alleine zu überlegen, Video-Content “handytauglich” zu machen, man sollte auch sehr ernsthaft darüber nachdenken, den gesamten Webauftritt auf Darstellungstauglichkeit in mobilen Endgeräten zu optimieren, allen voran dem Apple iPhone.

Lesen Sie das Original dieses Artikels auf Mashable.com – © des Artikel-Inhaltes: Mashable.com

2 Kommentare

Daniel Boscheri 6:40 pm - 13th Januar:

Liebes gateone Team

Danke für den treffenden Beitrag. Ich bin auch der Meinung, dass Videos sehr gut für Werbung im Internet sind.
Ich möchte gerne einen weiteren Grund dafür erwähnen:
Oft sind Menschen nicht bereit einen langen Text zu lesen und verlassen die Webseite sofort wieder. Wenn Sie aber ein Video auf der Seite haben und Sie damit die Aufmerksamkeit des Besuchers wecken können, sind Sie in der Lage, problemlos 10 Minuten über Ihr Geschäft zu erzählen.

Genau das setze ich erfolgreich bei meiner Webseite ein und kann es nur empfehlen.

Alles Gute!
Daniel Boscheri

Willi Streit 4:52 pm - 9th Februar:

Man spürt, dass das GATEONE-TEAM am Puls der Zeit arbeitet. Der Artikel spricht mir als Filmproduzent aus der Seele.
Das emotionalste Medium ist und bleibt, das bewegte Bild. Und vor allem im Internet ist die Zeit der grauen Fließtexte vorbei. Nur Bilder können die Botschaft transportieren, wenn sie tief wirken sollen.

Kompliment an die Autoren

Kommentar schreiben

* Pflichtfeld
** Ihre E-Mail-Addresse wird nicht veröffentlicht